J.K.NMS
Helgoland – Die Insel wird eine andere sein, wenn diese Vision von Arne Weber Realität wird. Der Hamburger Bauunternehmer und Helgoland-Fan möchte die Hauptinsel wieder mit der Düne verbinden. Auf dem neuen Land könnten lange Strände und Radwege, aber auch Hotels, ein Jachthafen und vielleicht sogar ein Anleger für Kreuzfahrtschiffe entstehen.
„Die Meinung auf der Insel ist geteilt“, sagt Bürgermeister Frank Botter, der gestern von der Nachricht überrascht wurde. „Manche sehen das als eine große Chance an, andere sagen, die spinnen ja wohl“, gibt Botter wieder, was er als erste Reaktionen gehört hat. Mittwochabend hatte Weber seine Vision in Cuxhaven vor Unternehmern aus der Region vorgestellt. Im Auftrag seines Unternehmens HC Hagemann hat die Technische Universität Hamburg-Harburg das Projekt näher untersucht. Nach Einschätzung der Wissenschaftler könnte die zwischen sechs und acht Meter tiefe Lücke für rund 80 Millionen Euro mit Sand zugeschüttet werden. Hinzu kämen noch die Kosten für die Infrastruktur auf der neuen Fläche.
„Das reguliert vielleicht etwas, was die Natur kaputt gemacht hat“, erinnert Botter daran, dass Insel und Düne erst im 18. Jahrhundert auseinandergerissen wurden. Der Bürgermeister betont zwar, dass man sich die Pläne in Ruhe anschauen und ausführlich diskutieren müsse, er macht aber kein Hehl daraus, dass er persönlich der Idee (die es in anderer Form vor zwölf Jahren schon einmal gegeben habe), eher positiv gegenüber steht: „Das hat was. Es hätte Charme, mehr Fläche zu haben.“ Die würde sich immerhin etwa verdoppeln.
Die reine Landgewinnung wäre innerhalb von zwei Jahren möglich, sagt Webers Sprecher Arne von Maydell: „Komplett ist das in fünf Jahren umsetzbar.“ Was fehlt? „Nur der politische Wille.“ Maydell schätzt die Chancen als gut ein: „Das ist realistisch.“ Und sei auch notwendig: „Die alte Insel ist marode, nicht mehr zeitgemäß.“
kn-online.de

Bild: spiegel.de
„Die Meinung auf der Insel ist geteilt“, sagt Bürgermeister Frank Botter, der gestern von der Nachricht überrascht wurde. „Manche sehen das als eine große Chance an, andere sagen, die spinnen ja wohl“, gibt Botter wieder, was er als erste Reaktionen gehört hat. Mittwochabend hatte Weber seine Vision in Cuxhaven vor Unternehmern aus der Region vorgestellt. Im Auftrag seines Unternehmens HC Hagemann hat die Technische Universität Hamburg-Harburg das Projekt näher untersucht. Nach Einschätzung der Wissenschaftler könnte die zwischen sechs und acht Meter tiefe Lücke für rund 80 Millionen Euro mit Sand zugeschüttet werden. Hinzu kämen noch die Kosten für die Infrastruktur auf der neuen Fläche.
„Das reguliert vielleicht etwas, was die Natur kaputt gemacht hat“, erinnert Botter daran, dass Insel und Düne erst im 18. Jahrhundert auseinandergerissen wurden. Der Bürgermeister betont zwar, dass man sich die Pläne in Ruhe anschauen und ausführlich diskutieren müsse, er macht aber kein Hehl daraus, dass er persönlich der Idee (die es in anderer Form vor zwölf Jahren schon einmal gegeben habe), eher positiv gegenüber steht: „Das hat was. Es hätte Charme, mehr Fläche zu haben.“ Die würde sich immerhin etwa verdoppeln.
Die reine Landgewinnung wäre innerhalb von zwei Jahren möglich, sagt Webers Sprecher Arne von Maydell: „Komplett ist das in fünf Jahren umsetzbar.“ Was fehlt? „Nur der politische Wille.“ Maydell schätzt die Chancen als gut ein: „Das ist realistisch.“ Und sei auch notwendig: „Die alte Insel ist marode, nicht mehr zeitgemäß.“
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