Bruch einer Achse eines ICE 3 nahe KölnBruch einer Achse eines ICE 3, Hohenzollernbrücke, Köln

sunray
Am 9. Juli 2008 entgleiste ein ICE-3-Triebzug, der als ICE 518 von München nach Dortmund unterwegs war, kurz nach 16 Uhr unmittelbar bei der Ausfahrt aus dem Kölner Hauptbahnhof auf der Hohenzollernbrücke. Als Ursache wird eine defekte Radsatzwelle angenommen. Verletzt wurde dabei niemand, die Fahrgäste konnten über eine Tür am Zugende auf den Bahnsteig zurückkehren. Nach Angaben von Fahrgästen waren bereits vor Köln in einem Wagen Geräusche zu hören; nach Abfahrt in Köln sei einer der beiden Triebzüge zwischen zwei Wagen auseinander gerissen. Per Bescheid des Eisenbahn-Bundesamtes wurde der Großteil der ICE-3-Flotte zum 11. Juli 2008, 0:00 Uhr, zu weiteren Untersuchungen vorübergehend aus dem Verkehr gezogen. Dadurch fielen ca. 90 Züge im Süden und Westen Deutschlands und ins benachbarte Ausland aus.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/ICE_3#Unf.C3.A4lle

Ceterum censeo, dass es endlich eine Art von Sicherheitsgurten in den 300-km/h-Tief(f)liegern gibt!
Starbuck
Zitat:
...dass es endlich eine Art von Sicherheitsgurten in den 300-km/h-Tief(f)liegern gibt!


Sorry, so makaber das klingen mag, aber ich glaube nicht, dass sich Leute, die bei einem Zugunglück verletzt oder gar getötet wurden, den Kopf am Vordersitz gestossen haben, weil sie nicht wie ein Rennfahrer festgezurrt waren...

Also meiner Meinung nach wären Sicherheitsgurte mehr störend im Sinne von entspanntem Reisen als sinnvoll. Die Bahn sollte einfach die kritischen Teile an ihren Fahrzeugen noch genauer und sorgfältiger prüfen und sicherstellen, dass es nicht zu solchen Vorfällen kommen kann.