Engländer will Atlantis entdeckt haben

mgsally
Ein britischer Ingenieur will das sagenumwobene Atlantis entdeckt haben, und zwar mit Hilfe von Google Earth. In der Nähe der kanarischen Inseln hat der Mann ein Netz aus Gräben am Meeresboden entdeckt, das auf den ersten Blick an den Grundriss einer Stadt erinnert. Spezialisten für das versunkene Königreich wittern bereits eine Sensation. Doch was auch immer der Hobby-Archäologe dort am Meeresgrund entdeckt hat – es handelt sich wohl nicht um eine mythische Unterwasser-Ruine.

Bernie Bramford heißt der Mann, das mythische Atlantis nun in Googles Geo-Browser wiederentdeckt haben will. Beim Stöbern in den erst kürzlich zu Google Earth hinzugefügten Unterwasserkarten war dem Ingenieur aus dem englischen Chester eine merkwürdig regelmäßige Struktur aufgefallen. Das Gitternetz erinnerte Bramford an den Grundriss einer Stadt. "Es muss von Menschen gemacht sein", schoss es ihm laut der britischen Zeitung "The Sun" durch den Kopf.

Regelmäßige Struktur mitten im Atlantik

Tatsächlich wirkt die Struktur sehr regelmäßig und ist mit einer Fläche von etwa 21.000 Quadratkilometern in etwa so groß wie das Bundesland Hessen. Sie liegt etwa eintausend Kilometer nordwestlich der Kanaren. Tatsächlich ist diese Region eine von mehreren, die mit Atlantis in Verbindung gebracht werden. Dr. Charles Orser, Kurator für historische Archäologie am New York State Museum, bezeichnete die Entdeckung im Gespräch mit der "Sun" als "faszinierend". Selbst wenn es sich bei der Formation um ein geographisches Phänomen handle, verdiene die Sache einen zweiten Blick.

Drei Kilometer breite "Straßen"

Ein solcher zweiter Blick verrät jedoch, dass es sich bei der Gitterstruktur kaum um eine versunkene Stadt von Menschenhand handeln kann. Die "Straßen" oder "Kanäle", aus denen das Gitter besteht, haben im Schnitt eine Breite von zwei bis drei Kilometern. Das ist viel zu groß für ein menschliches Bauwerk. Zudem könnte es sich bei dem Phänomen auch um einen Fehler in Googles Daten handeln. Beim Übertragen der kartographischen Daten könnten Werte mit eingeflossen sein, die nicht zu den tatsächlichen Messwerten gehören. Auch kommt es immer wieder vor, dass absichtlich künstliche Daten in das Kartenmaterial eingebaut werden – so findet sich vor der Küste Indonesiens ein Schriftzug, den der zuständige Ozeanograf dort zur Kennzeichnung seiner Arbeit eingefügt hat.

Atlantis reizt die menschliche Phantasie

Atlantis regt schon seit Jahrhunderten die Phantasie der Menschen an. Zuerst hatte der griechische Philosph Platon das Königreich in seinen Dialogen als einen idealen Stadtstaat von enormer Größe beschrieben, der etwa 10.000 Jahre vor Christus versunken sei. Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass Platon in seinen Schriften keinen realen Ort beschrieb sondern Atlantis als rhetorisches Stilmittel einsetzte. Trotzdem gab es immer Anstrengungen, das versunkene Inselreich aufzuspüren. Dank Google müssen dafür keine Schiffe mehr gechartert und tapfere Expeditionsmitglieder aufgetrieben werden – mit Google Earth sind Atlantis und andere sagenhafte Orte vielleicht nur noch einen Mausklick entfernt.

Quelle: T-Online
Admin
Ichfressdir
Moi zusammen,

habe hier noch einen Link für euch.
http://www.welt.de/wissenschaft/article3...le_readcomments


UNBEDINGT die Kommentare lesen!!!! lol

Gruß
IFD
Klirrnie
Ich glaub nicht wirklich daran... das das Atlantis sein soll, zumal nie jemand wusste obs dieses Atlantis jemals gab, aus Erzählungen etc. ja... aber ob diese Stimmen..? Augen rollen Augen rollen

Aber wenns wirklich so sein sollte, warum wurde es dann erst jetzt entdeckt.?
Wurde ja nicht einfach so dahin gezaubert..
Admin
notus
Zitat:
Google verneint Atlantis-Entdeckung


Ganz einfache Lösung: was nicht sein darf, das nicht sein kann! planb
Hago
Ich kann mir zwar nicht vorstellen, was Google dagegen haben sollte, dass sowas durch Google Earth herausgefunden würde.

So wurde ja auch eine alte römische Siedlung irgendwo in Italien entdeckt, wenn ich mich nicht irre. Und da hat Google auch nicht verneint, dass es diese Siedlung gibt/gab. Freude