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Unter Fußballstadion versteht man ein Gebäude, welches speziell für die Abhaltung von Fußballspielen gebaut wurde. Anlass für einen Neubau kann eine Weltmeisterschaft sein oder der vergrößerte Bedarf eines Vereins. Zudem werden häufig allgemeine Sportstadien (Olympia, Leichtathletik) auch als Fußballstadion benutzt.
In der Mitte des Stadions befindet sich das Spielfeld, auf dem die Fußballspieler das Spiel austragen. Neben der Rasenfläche steigen Tribünen auf. Diese können beispielsweise in einer ovalen Form rund um die Rasenfläche angeordnet sein. Dieses war die bis vor einigen Jahren in der Fußball-Bundesliga übliche Stadionform. Hierbei handelte es sich um so genannte Mehrzweckstadien, meist auch mit zusätzlicher Laufbahn, Sprunggrube etc. ausgestattet. Im Zuge der Vorbereitungen zur Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland sind jedoch viele Vereine mittlerweile dazu übergegangen, ihre Stadien in reine Fußballstadien umzuwandeln. Entsprechende Stadien besitzen rechteckig an das Spielfeld angrenzende (Einzel-)Tribünen, wie man sie beispielsweise bei Borussia Dortmund oder dem FC St. Pauli) finden kann.
Die Tribünenplätze sind in mehrere Abschnitte (zumeist mit lateinischen Buchstaben bezeichnet) und in mehrere Ränge (zumeist mit arabischen Zahlen bezeichnet) geteilt. Eine Tribüne hinter dem Tor wird häufig als Fankurve bezeichnet, in welcher die eingefleischtesten Anhänger der Heimmannschaft durch eine große Geräuschkulisse und optische Elemente die eigene Mannschaft anzufeuern und dabei die gegnerische Mannschaft zu verunsichern versuchen. Eine weitere besondere Stadionvariante stellt das Stadion des Gelsenkirchener Vereins Schalke dar, die "Auf Schalke", welche komplett überdacht ist (auch das Spielfeld selbst). Fußballstadien können überdacht sein, oder sogar öffnende Dächer besitzen, in der Regel aber sind sie offen. Bei überdachten Stadien ist die Grenze zu Fußballhallen fließend.
Eine weitere Besonderheit lieferte neben der beeindruckenden Architektur das Münchener Olympiastadion, das sich der TSV 1860 und der FC Bayern bis 2005 teilten. Während die eine Mannschaft Heimspiel hatte, musste die andere zwangsläufig während des entsprechenden Wochenendes auswärts spielen. An diesem Verfahren hat sich auch mit dem Umzug in die durch beide Vereine errichtete Allianz Arena nichts geändert. Dieses ist jedoch auch in allen Städten üblich, welche über zwei bedeutende Fußballmannschaften verfügen, so beispielsweise in Hamburg (FC St.Pauli und Hamburger SV), damit eine Fantrennung während der Anreise zu den Spielen ermöglicht wird.
Die feste Größe wird meistens in Sitzplätzen nach UEFA-Regeln angegeben. Sie beginnt bei wenigen Tausend und endet bei Stadien wie dem Camp Nou in Barcelona (mit 98.000 Plätzen größtes Stadion in Europa) und dem weltweit größten Aztekenstadion in Mexiko-Stadt (105.000 Plätze). Das größte deutsche Stadion ist das Westfalenstadion in Dortmund (knapp 83.000 Plätze). Durch den Verbot von Stehplätzen bei internationalen Spielen verfügt das Stadion aber nur noch über knapp 66.000 Sitzplätze. Bei internationalen Spielen ist momentan das Berliner Olympiastadion mit fast 76.000 Sitzplätzen das größte deutsche Stadion.
Mehr: Wikipedia
Zum Eintrag in der KMZ-Datenbank
In der Mitte des Stadions befindet sich das Spielfeld, auf dem die Fußballspieler das Spiel austragen. Neben der Rasenfläche steigen Tribünen auf. Diese können beispielsweise in einer ovalen Form rund um die Rasenfläche angeordnet sein. Dieses war die bis vor einigen Jahren in der Fußball-Bundesliga übliche Stadionform. Hierbei handelte es sich um so genannte Mehrzweckstadien, meist auch mit zusätzlicher Laufbahn, Sprunggrube etc. ausgestattet. Im Zuge der Vorbereitungen zur Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland sind jedoch viele Vereine mittlerweile dazu übergegangen, ihre Stadien in reine Fußballstadien umzuwandeln. Entsprechende Stadien besitzen rechteckig an das Spielfeld angrenzende (Einzel-)Tribünen, wie man sie beispielsweise bei Borussia Dortmund oder dem FC St. Pauli) finden kann.
Die Tribünenplätze sind in mehrere Abschnitte (zumeist mit lateinischen Buchstaben bezeichnet) und in mehrere Ränge (zumeist mit arabischen Zahlen bezeichnet) geteilt. Eine Tribüne hinter dem Tor wird häufig als Fankurve bezeichnet, in welcher die eingefleischtesten Anhänger der Heimmannschaft durch eine große Geräuschkulisse und optische Elemente die eigene Mannschaft anzufeuern und dabei die gegnerische Mannschaft zu verunsichern versuchen. Eine weitere besondere Stadionvariante stellt das Stadion des Gelsenkirchener Vereins Schalke dar, die "Auf Schalke", welche komplett überdacht ist (auch das Spielfeld selbst). Fußballstadien können überdacht sein, oder sogar öffnende Dächer besitzen, in der Regel aber sind sie offen. Bei überdachten Stadien ist die Grenze zu Fußballhallen fließend.
Eine weitere Besonderheit lieferte neben der beeindruckenden Architektur das Münchener Olympiastadion, das sich der TSV 1860 und der FC Bayern bis 2005 teilten. Während die eine Mannschaft Heimspiel hatte, musste die andere zwangsläufig während des entsprechenden Wochenendes auswärts spielen. An diesem Verfahren hat sich auch mit dem Umzug in die durch beide Vereine errichtete Allianz Arena nichts geändert. Dieses ist jedoch auch in allen Städten üblich, welche über zwei bedeutende Fußballmannschaften verfügen, so beispielsweise in Hamburg (FC St.Pauli und Hamburger SV), damit eine Fantrennung während der Anreise zu den Spielen ermöglicht wird.
Die feste Größe wird meistens in Sitzplätzen nach UEFA-Regeln angegeben. Sie beginnt bei wenigen Tausend und endet bei Stadien wie dem Camp Nou in Barcelona (mit 98.000 Plätzen größtes Stadion in Europa) und dem weltweit größten Aztekenstadion in Mexiko-Stadt (105.000 Plätze). Das größte deutsche Stadion ist das Westfalenstadion in Dortmund (knapp 83.000 Plätze). Durch den Verbot von Stehplätzen bei internationalen Spielen verfügt das Stadion aber nur noch über knapp 66.000 Sitzplätze. Bei internationalen Spielen ist momentan das Berliner Olympiastadion mit fast 76.000 Sitzplätzen das größte deutsche Stadion.
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