Lost Places - verschollen und vergessen

Raven63
Damit es wieder zum Thema geht:

Strecke 46 - So heißt die alte Schwester der A 7. Sie wurde geplant und gebaut, verworfen und vergessen...und heute sieht man sie in Teilen immer noch. Hier ist eine Brücke, da steht ein Pylon auf dem Feld, da sind es alte Fahrbahndecken. Ich habe mal den größten Pylon rausgesucht...

Seht selbst.

Infos gibt es noch hier

Und Tante Wiki weiß auch noch was hier

Gruß
Raven
Hexe72
Die Schanze stand um 1937 und 1954 in Football-Stadion von Chicago, dem Soldier Field, und war komplett aus Holz gebaut. Der Norges Ski Club, dessen eigene Schanzen in Fox River Grove stehen, veranstaltet auf der Schanze im Chicagoer Soldier Field die Springen. Bei diesen Jump-Events ging es nicht nur nach der Weite, sondern es wurden zunehmend aufregende Trickski-Wettbewerbe. So sprangen zum Teil zwei Springer gleichzeitig neben ei nan der oder mehrere in kürzesten Abständen nacheinander.
Terz
mooki, dir director rechtgeb! leider habt ihr hier alles zerredet! es hätte ein wirklich aufschlussreicher und vorallem interesanter thread werden können! aber leider haben wir hier ja kein forum off-topic, wo man seine gehirnausdünstungen hätte loswerden können. alt


http://www.lostplaces.de/cms/



P.S.: Vielleicht wirds ja noch was!


gruss smile
Mooki
Zitat:
Original von Terz
http://www.lostplaces.de/cms/

Auch zu empfehlen :
Vimudeap.de - virtual museum of dead places - Und ich habe schon einiger der dortigen "Lost Places" als KML umgesetzt....

Zitat:
Original von Terz
P.S.: Vielleicht wirds ja noch was!

Na hoffen wir es mal...
Raven63
nicht reden...posten großes Grinsen großes Grinsen ..und zwar Beiträge zum Thema geschockt
Mooki
Lost Route
Alte Routenführung der Berliner A115 - kurz hinter der Südschleife der Avus.
Die A 115 wurde im Jahr 1969 ostwärts verlegt, so dass es nur noch einen Schnittpunkt mit der Grenze gab.

Die alte A 115 diente nach der Grenzöffnung noch Filmzwecken.
Inzwischen wurde der Belag entfernt und die ehemalige Trasse wird renaturiert.

Verlauf des geplanten Panzergraben Friesewall
Der Begriff Friesenwall kennzeichnet eine projektierte, aber nur teilweise vollendete Wehranlage an der deutschen Nordseeküste, die gegen Ende des Zweiten Weltkriegs erstellt werden sollte. Der Plan der Anlage entsprang der Angst der deutschen Führung vor einer Invasion an der Nordseeküste. Beim Bau wurden etwa 25.000 Arbeiter eingesetzt, von denen mehrere Hundert zu Tode kamen.
Marteng
Ernst Heinkel (1888-1958) gründete 1922 die Ernst Heinkel Flugzeugwerke in Warnemünde. Zwischen 1922 und 1945 konstruierte er mit seiner Firma über 100 Flugzeugtypen. Die Heinkel-Werke entwickelten sich bis 1932 zum größten Industriebetrieb in Mecklenburg. Ab 1935 unterstützten die Heinkel-Werke das Heereswaffenamt. Das Unternehmen zahlte vor Kriegsbeginn im Vergleich zu anderen Industriebetrieben meist überdurchschnittliche Löhne. Während des Krieges wurden in allen Zweigwerken bis zu 55000 Mitarbeiter beschäftigt.

In den 30er Jahren sind die Heinkel-Werke in Rostock an die Grenze ihrer Kapazität gestoßen. Daher ist die Entscheidung gefallen, die Serienfertigung neu konstruierter Flugzeugtypen in einem neuen Werk durchzuführen.

Der zukünftige Produktionsstandort sollte eine Reihe von Anforderungen erfüllen. Genügend freies Bauland unter anderem auch für den geplanten Werkflugplatz mußte vorhanden sein (Wiesen oder Brachflächen). Weiterhin war die vorhandene Infrastruktur sehr wichtig. Eine gute Anbindung an Eisenbahn, Straßen, Autobahn und Wasserwege mußte gegeben sein. Festgelegt wurde der neue Produktionsstandort direkt vom Reichsluftfahrtministerium.

Der Standort in Oranienburg nahe der Ortschaft Leegebruch erfüllte alle diese Voraussetzungen. Zur Anbindung an das Stadtzentrum von Oranienburg wurde die so genannte "Heinkelchaussee" gebaut. Im Einzugsbereich des neuen Werkes gab es zur damaligen Zeit auch genügend verfügbare Arbeitskräfte für Anlerntätigkeiten. Spezialisten wurden gezielt im ganzen Land angeworben. In Oranienburg und Leegebruch entstanden Wohnsiedlungen für die Mitarbeiter der Heinkel-Werke. Die Nähe zur Reichshauptstadt Berlin war ebenfalls ein wichtiges Kriterium für die Standortentscheidung.

> > weiter siehe hier < <


Eine weitere Internetseite mit > > vergessenen Orten < <
Mooki
Als Zusatz zu den Heinkel-Werken:
Das Gelände ist z.T. für die Verlängerung der B96 zum Dreieck Oranienburg benutzt worden. Deshalb sind einige Sachen, die man bei GE noch sehen kann, leider nicht mehr existent.

Wenn man den Straßenlayer einschaltet sieht man auch den bereits bestehenden Verlauf der B96.
Terz
In der Nähe der ostpolnischen Stadt Ketrzyn befand sich Hitlers ehemaliges Füherhauptquartier Wolfsschanze.

Mehr bei Wikipedia

http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfsschanze




"Manche Dinge sollte man nicht vergessen, damit Sie nie wieder vorkommen!"


gruss
Mario Lustich
Zitat:
Strecke 46 - So heißt die alte Schwester der A 7. Sie wurde geplant und gebaut, verworfen und vergessen...und heute sieht man sie in Teilen immer noch. Hier ist eine Brücke, da steht ein Pylon auf dem Feld, da sind es alte Fahrbahndecken. Ich habe mal den größten Pylon rausgesucht...


ja das hab ich gemeint die geht auch durch mein dorf großes Grinsen
Mooki
Nachtrag zur Wolfsschanze
Der Lageplan als Overlay.

Funkzentrum des Militärische Nachrichtendienst der NVA in Berlin Waldesruh
Leider habe ich wenige Infos zu den Gelände.

Spreetunnel Stralau
Der Spreetunnel Stralau verband Stralau und Treptow. Durch ihn fuhr die sogenannte Knüppelbahn, eine alte Berliner Straßenbahnlinie. Der Tunnel verlief zwischen der Tunnelstraße auf der Halbinsel Stralau und dem heutigen Bereich Alt-Treptow/Puschkinallee im Treptower Park und unterquerte die Spree.
Weiter Infos hier
polluxx
Hab auch was:

Hier waren bis 1990 nuklear bestückte Pershing-II der Amis stationiert.
In den 80ern soll es hier sogar einen Unfall gegeben haben, bei dem einer der Kracher explodiert is und drei Menschen das Leben kostete.

Mittlerweile holt sich hier glücklicherweise Mutter Natur wieder was ihr gehört.

http://de.wikipedia.org/wiki/Waldheide
Hexe72
Die Heidenmauer ist ein sehr großer Ringwall, der um das Jahr 500 v. Chr. durch Kelten errichtet wurde. Er besteht aus einer niedergelegten Mauer, die heute wallartig erscheint, und umschließt Siedlungsreste, die teilweise über die Jahrhunderte offenlagen, teilweise bei Grabungen zutage kamen. Die Siedlung war lediglich 30 oder 40 Jahre lang bewohnt, die Zahl ihrer Bewohner ist unbekannt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Heidenmauer_(Bad_D%C3%BCrkheim)
Marteng
Alte Rennstrecke auf der früher das Bergrennen auf der "Zotzenbacher Rennstrecke" (L3409) ausgetragen wurde.
Leider ist diese Strecke schon seit Jahrzehnten am Wochenende für Motorräder gesperrt ......... (oder hat sich da was geändert ???)

Marteng
Hexe72
Das Sportler-Dorf der Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin befand sich in im heutigen Elstal (heute Ortsteil von Wustermark). In der Gemarkung der Gemeinde Dallgow-Döberitz errichtete man ca. 10 km vor den Toren Berlins in den Jahren von 1934 bis 1936 das Olympische Dorf, welches heute zu großen Teilen nur als Ruine erhalten ist und im Zuge der Gebietsreform in den 90er Jahren unter dem Protest der Dallgower Gemeindevertretung der Nachbargemeinde Elstal zugeschlagen wurde. In den letzten Jahren wurde das Haus, in dem Jesse Owns während der Spiele wohnte, rekonstruiert. Das Olympische Dorf bestand aus einem Empfangsgebäude, etwa 140 einstöckigen und fünf zweistöckigen Wohnbauten, einem großen Speisehaus, einem Küchenhaus, dem Hindenburghaus, dem Kommandantenhaus, einer Sporthalle, einer Schwimmhalle, einer Sauna sowie einem Ärzte- und Krankenhaus. Das Speisehaus, „Haus der Nationen“, bestand aus 38 Speisesälen, die jeweils einer Nation zur Einnahme des Essens und der Geselligkeit diente. Im Hindenburghaus gab es Unterhaltungsveranstaltungen.


http://de.wikipedia.org/wiki/Olympisches_Dorf
Raven63
cool Und noch einen Lost-Place...aber eine sehr tolle "Location", wie man wohl im Neudeutsch sagt.

Die "Diamant-Brauerei" in Magdeburg.

Das Gebäude mit den Türmchen und Zinnen zeugt von der über 150jährigen Geschichte (gegründet 1841, geschlossen 1994).

Wenn man die Augen schließt, riecht man noch den süßlichen Duft der Maische und hört die Flaschen über die Abfüllanlage laufen...

Gruß
Raven
Hexe72
Die frühesten Besiedlungsspuren im Stadtgebiet von Hattu_a stammen aus dem Chalkolithikum im 6. Jahrtausend v. Chr. Eine kontinuierliche Besiedlung setzt gegen Ende des 3. Jahrtausend v. Chr., in der entwickelten Frühbronzezeit ein. Die Hattier, anatolische Ureinwohner, gründen hier eine Siedlung und nennen sie Hattusch.
Die ausgegrabenen Ruinen zeigen, dass die Stadt Hattusch um ca. 1700 v. Chr. in einem großen Brand zugrunde gegangen ist. Für die Zerstörung des Orts gibt es sogar eine Überlieferung in einem Keilschrifttext, in dem ein König Anitta von Kuschara davon berichtet, dass er den König Pijuschti von Hattusch geschlagen und seine Stadt zerstört hat.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hattu%C5%9Fa
Marteng
Reichsparteitagsgelände wird das Areal im Südosten Nürnbergs genannt, auf dem von 1933 bis 1938 die Reichsparteitage der NSDAP abgehalten wurden. Der Gesamtentwurf für die Gestaltung des Geländes stammt von Albert Speer und umfasst eine Gesamtfläche von über 11 km². Einige der Kolossalbauten wurden ganz oder teilweise fertiggestellt und sind noch heute zu besichtigen.

Reichsparteitagsgelände - Wikipedia

Marteng
Mooki
Ui, passt wunderbar hier her, habe ich kurz nach meiner Registrierung hier in die Datenbank eingetragen und erscheint heute dort :

Schleuse Kreypau (zum DB-Eintrag)
Im Rahmen der Mittellandkanal-Planung und dem Ausbau der Saale für den großen Schiffsverkehr wurden im Jahr 1933 auch die Arbeiten am Elster-Saale-Kanal aufgenommen.

Von den projektierten 20 km vom Hafen in Leipzig Lindenau, dessen Hafenbecken mit Wasser gefüllt ist, der aber bis heute keinerlei Anbindung an das Wasserstraßennetz hat und den Endpunkt des Elster-Saale-Kanals darstellen sollte, bis zum Saaleanschluss bei Kreypau wurden bis zum kriegsbedingten Baustopp 1942/43 12 km fertiggestellt. Dieses Teilstück endet hinter Günthersdorf an der B 186.

So kommt es, dass man entlang des geplanten Kanals in der Gegend westlich von Leipzig, in Richtung Merseburg bisweilen auf Brückenkonstruktionen, Dämme sowie die große Schleuse bei Kreypau stößt.

Die Schleuse diente dazu, den gewaltigen Höhenunterschied zwischen der Saale und dem Kanal, der an dieser Stelle 20 m beträgt, zu überwinden.

Konzipiert war der Kanal für Schiffe bis 1000t, was auch die eindrucksvollen Dimensionen der Schleuse erklärt, ca. 110 m Länge, 20 m Breite bei einer Höhe von ca. 15 m.
Fritzchen
Hallo,
bin neu hier und erstelle mal meinen ersten Beitrag.

Karthago, einer der großen Konkurrenten Roms, erlebte seinen Aufstieg als Mittelmeermacht ab ca. 400 v. Chr. In den drei sogenannten Punischen Kriegen bekämpfte Rom Karthago bis aufs Blut, 146 v. Chr. wurde Karthago letztlich besiegt und zerstört.

Reste der antiken Hafenanlagen sind in Tunesien in der Nähe von Tunis noch heute zu entdecken. Das runde Hafenbecken ist der ehemalige Kriegshafen, der Platz für ca. 200 Galeeren bot. Auf einer Insel in der Mitte befand sich das Gebäude der Admiralität. Das langgestreckte Becken südlich davon ist der ehemalige Handelshafen.

Ich hoffe, dass ich das mit dem Dateianhang hinkriege...

Gruß
Fritzchen