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Die Mikojan-Gurewitsch MiG-15 (NATO-Codename: „Fagot“) war ein sowjetisches Jagdflugzeug der 1950er Jahre. Sie kam verstärkt im Koreakrieg zum Einsatz und stellte das Gegenstück zur amerikanischen F-86 Sabre dar. Die letzten MiG-15 wurden 2005 von den albanischen Luftstreitkräften endgültig ausgemustert.
Im März 1946 erließ der sowjetische Staatschef Josef Stalin an die Konstruktionsbüros für Jagdflugzeuge, Lawotschkin, Jakowlew und Mikojan-Gurewitsch den Befehl, ein Jagdflugzeug mit Pfeilflügel zu entwickeln. Insbesondere sollte es fähig sein, Bomber abzufangen, als Jagdbomber einsetzbar sein und eine gute Luftkampffähigkeit aufweisen. Die maximale Flugdauer war sekundäres Entwicklungsziel, da der Jäger taktische Ausrichtung hatte und keine Begleitschutzaufgaben für Langstreckenbomber übernehmen sollte.
Während der Berliner Luftbrücke 1948-1949 flogen einzelne MiG-15 amerikanische und französische Flugzeuge an.
Zu der größten Luftschlacht des Koreakrieges kam es am 23. Oktober 1951. Etwa 100 US-geführte Flugzeuge (neun Bomber des Typs B-29 sowie F-84- und F-86-Abfangjäger) standen ungefähr ebenso vielen MiG-15-Jägern gegenüber. Der Luftkampf dauerte etwa 15 bis 20 Minuten. Am Ende kehrte auf amerikanischer Seite von den neun B-29 nur eine zum Stützpunkt auf Okinawa zurück. Die anderen B-29 wurden abgeschossen oder mussten in Japan oder Korea notlanden. Als sogenannter „Black Tuesday“ ging dieser Tag in die amerikanische Militärgeschichte ein.
Am 13. Juni 1952 wurde eine Boeing RB-29 der US Air Force von einer MiG-15 über dem Japanischen Meer abgeschossen. Die zwölf US-Besatzungsmitglieder gelten bis heute als vermisst.
Am 10. März 1953 drangen zwei amerikanische Kampfflugzeuge vom Typ F-84G Thunderjet in den Luftraum der Tschechoslowakei ein. Sie wurden von zwei tschechoslowakischen MiG-15 südlich Plzeň gestellt und verfolgt. Der Pilot Jaroslav Šrámek schoss eine der Maschinen ab, die bei Falkenstein (Bayern) abstürzte. Der US-Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten und blieb unverletzt.
Am 12. März 1953 schoss eine sowjetische MiG-15 an der Elbe bei Lauenburg in Grenznähe zur DDR ein britisches Militärflugzeug ab.
Am 27. April 1953 setzen die USA unter dem Decknamen „Operation Moolah“ eine Belohnung von 100.000 US-Dollar (damals etwa 420.000 DM) für den ersten Piloten eines anderen Landes aus, der mit einer MiG-15 zu den US-amerikanischen Truppen überliefe. Das Angebot wurde mit Flugblättern bekanntgemacht, die über Nordkorea abgeworfen wurden. Am 21. September 1953 floh der Pilot No Kum-Sok der nordkoreanischen Luftwaffe mit seiner Maschine nach Südkorea, ohne allerdings von der ausgesetzten Prämie gewusst zu haben. Die Belohnung wurde ihm trotzdem ausgehändigt. Auf der Kadena Air Base auf der japanischen Insel Okinawa unternahm daraufhin 1953 der US-Testpilot Tom Collins die ersten Testflüge mit der MiG-15.
Am 17. April 1955 wurde nahe der Halbinsel Kamtschatka von MiG-15 ein Boeing RB-47E-Aufklärungsflugzeug der US Air Force abgeschossen, das in den sowjetischen Luftraum eindrang, um militärische Einrichtungen zu fotografieren. Die drei Besatzungsmitglieder gelten bis heute als vermisst.
Der berühmte Kosmonaut Juri Gagarin verunglückte am 27. März 1968 bei einem Übungsflug mit einer MiG-15 UTI tödlich.
Am 7. April 1970 unterflog ein ungarischer Luftwaffenoffizier das ungarische Radarnetz im Tiefflug und landete mit einer MiG-15 in Italien.
Mehr: Wikipedia
Zum Eintrag in der KMZ-Datenbank
Im März 1946 erließ der sowjetische Staatschef Josef Stalin an die Konstruktionsbüros für Jagdflugzeuge, Lawotschkin, Jakowlew und Mikojan-Gurewitsch den Befehl, ein Jagdflugzeug mit Pfeilflügel zu entwickeln. Insbesondere sollte es fähig sein, Bomber abzufangen, als Jagdbomber einsetzbar sein und eine gute Luftkampffähigkeit aufweisen. Die maximale Flugdauer war sekundäres Entwicklungsziel, da der Jäger taktische Ausrichtung hatte und keine Begleitschutzaufgaben für Langstreckenbomber übernehmen sollte.
Während der Berliner Luftbrücke 1948-1949 flogen einzelne MiG-15 amerikanische und französische Flugzeuge an.
Zu der größten Luftschlacht des Koreakrieges kam es am 23. Oktober 1951. Etwa 100 US-geführte Flugzeuge (neun Bomber des Typs B-29 sowie F-84- und F-86-Abfangjäger) standen ungefähr ebenso vielen MiG-15-Jägern gegenüber. Der Luftkampf dauerte etwa 15 bis 20 Minuten. Am Ende kehrte auf amerikanischer Seite von den neun B-29 nur eine zum Stützpunkt auf Okinawa zurück. Die anderen B-29 wurden abgeschossen oder mussten in Japan oder Korea notlanden. Als sogenannter „Black Tuesday“ ging dieser Tag in die amerikanische Militärgeschichte ein.
Am 13. Juni 1952 wurde eine Boeing RB-29 der US Air Force von einer MiG-15 über dem Japanischen Meer abgeschossen. Die zwölf US-Besatzungsmitglieder gelten bis heute als vermisst.
Am 10. März 1953 drangen zwei amerikanische Kampfflugzeuge vom Typ F-84G Thunderjet in den Luftraum der Tschechoslowakei ein. Sie wurden von zwei tschechoslowakischen MiG-15 südlich Plzeň gestellt und verfolgt. Der Pilot Jaroslav Šrámek schoss eine der Maschinen ab, die bei Falkenstein (Bayern) abstürzte. Der US-Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten und blieb unverletzt.
Am 12. März 1953 schoss eine sowjetische MiG-15 an der Elbe bei Lauenburg in Grenznähe zur DDR ein britisches Militärflugzeug ab.
Am 27. April 1953 setzen die USA unter dem Decknamen „Operation Moolah“ eine Belohnung von 100.000 US-Dollar (damals etwa 420.000 DM) für den ersten Piloten eines anderen Landes aus, der mit einer MiG-15 zu den US-amerikanischen Truppen überliefe. Das Angebot wurde mit Flugblättern bekanntgemacht, die über Nordkorea abgeworfen wurden. Am 21. September 1953 floh der Pilot No Kum-Sok der nordkoreanischen Luftwaffe mit seiner Maschine nach Südkorea, ohne allerdings von der ausgesetzten Prämie gewusst zu haben. Die Belohnung wurde ihm trotzdem ausgehändigt. Auf der Kadena Air Base auf der japanischen Insel Okinawa unternahm daraufhin 1953 der US-Testpilot Tom Collins die ersten Testflüge mit der MiG-15.
Am 17. April 1955 wurde nahe der Halbinsel Kamtschatka von MiG-15 ein Boeing RB-47E-Aufklärungsflugzeug der US Air Force abgeschossen, das in den sowjetischen Luftraum eindrang, um militärische Einrichtungen zu fotografieren. Die drei Besatzungsmitglieder gelten bis heute als vermisst.
Der berühmte Kosmonaut Juri Gagarin verunglückte am 27. März 1968 bei einem Übungsflug mit einer MiG-15 UTI tödlich.
Am 7. April 1970 unterflog ein ungarischer Luftwaffenoffizier das ungarische Radarnetz im Tiefflug und landete mit einer MiG-15 in Italien.
Mehr: Wikipedia
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