Skandal: Stasi-Methoden bei LIDL!

Terz
Überwachung im Discounter: Datenschützer ermitteln gegen Lidl-Spitzel


Mitarbeiter des Discounters Lidl klagen über die systematischen Kontrollen am Arbeitsplatz. Dabei würden regelmäßig auch Überwachungskameras und Detektive eingesetzt, berichten Betroffene – sogar auf der Toilette werde spioniert. Jetzt bekommt Lidl deswegen Ärger mit Datenschützern.
Nach Berichten über die systematische Bespitzelung von Mitarbeitern bei Lidl ermitteln Datenschützer gegen den Discounter. Die Landesbehörde in Baden-Württemberg werde dem Fall nachgehen, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums in Stuttgart. „Der Sachverhalt muss aufgeklärt werden.“
Die Gewerkschaft Ver.di geht solchen Vorwürfen bereits seit mehreren Jahren nach. Sie hat die Herausgabe eines „Schwarzbuchs Lidl“ gefördert, dessen Autoren mit zahlreichen Lidl-Mitarbeitern gesprochen haben. Ver.di hat den Verdacht, dass Lidl Mitarbeiter systematisch einschüchtert und kontrolliert – unter anderem um die Formierung unerwünschter Betriebsräte zu verhindern.
In einem von Ver.di betriebenen Blog zum Thema Lidl äußern sich die Autoren und auch Leser in Kommentaren. Darin ist zu lesen, dass es Lidl wiederholt geschafft habe, in den regionalen Niederlassungen Wahlen eines Betriebsrats zu verhindern. „Schon im Vorfeld werden Beschäftigte unter Druck gesetzt – nicht allein im Hinblick auf Betriebsratswahlen, sondern auch schon im Vorfeld, dazu benutzt Lidl gerne Detektive sowie Überwachungskameras, um dies zu vereiteln“, schreibt ein Blog-Nutzer anonym.

"Spitzel-Frau, die alles dem Verkaufsleiter zuträgt"

Andere berichten davon, dass die Gebiets-Verkaufsleiter Spitzel gegen Mitarbeiter einsetzen würden, die gezielt neu eingestellte Kräfte aushorchen würden. „Bei uns gibt es eine so genannte Spitzel-Frau, die alles dem Verkaufsleiter zuträgt“, heißt es unter einem der Erfahrungsberichte. Aber es finden sich auch Widersprüche. Ein Blog-Besucher, der sich als Lidl-Mitarbeiter bezeichnet, verneint, dass er und seine Kollegen beim Kassieren mit Kameras überwacht würden.
Nach Berichten des Magazins „Stern“ und von „stern.de“ ist dies bei Lidl jedoch üblich. Die Website des Magazins zeigte unter anderem ein Video-Standbild, auf dem ein Kassenplatz im Discounter aus der Vogelperspektive zu sehen ist. So kann die Arbeit der Kassiererin beobachtet werden. Dem „Stern“ liegen nach eigenen Angaben auch Protokolle von Detektiv-Einsätzen vor, demnach sollen Hunderte Seiten mit Spitzel-Material über das Verhalten von Mitarbeitern vorliegen.
„Die Kassenkraft Frau T. lässt eine Kundin auf die Toilette und geht danach umgehend zurück an die Kasse. Die Kundin könnte sich frei und unbeobachtet in den Sozialräumen bewegen und ggf. hinten gelagerte Ware entfernen. Ich muss leider feststellen, dass es die Woche über alle Kräfte so gemacht haben“, zitiert das Magazin aus einem solchen Protokoll. Über eine andere Mitarbeiterin heißt es laut "Stern": „Frau N. ist an beiden Unterarmen tätowiert (...) Man sollte Frau N. anweisen, die Unterarme während der Arbeitszeit, insbesondere an der Kasse, bedeckt zu halten.“
Andere Zitate belegen demnach, dass private Telefongespräche belauscht und von den eingesetzten Überwachern im Markt interpretiert worden waren. Laut „Stern“ hielten Detektive sogar die Toilettenbesuche von Mitarbeitern kritisch fest. Einer moniert, dass sich zwei Mitarbeiterinnen auch vor Kunden auf Polnisch unterhalten hätten. Ein „kranker, personell überbesetzter Überwachungsapparat“ sei das, schreibt ein Mann, der sich ebenfalls als einfacher Lidl-Mitarbeiter bezeichnet, zu diesem System in dem Lidl-Blog bei Ver.di.

Schwarzbuch-Autorin: Kontrollen sind Alltag bei Lidl

Zur heimlichen Überwachung kommt laut der Schwarzbuch-Autorin Gudrun Giese die offene systematische Kontrolle. Dazu zählten Leistungskontrollen der Vertriebsleiter, aber auch Ladenbesuche übergeordneter Manager, die zum Beispiel die Angebote genau inspizierten. Testkäufe seien ohnehin an der Tagesordnung, um die Geschwindigkeit der Kassiererinnen zu überprüfen.
Im Blog berichtete Giese schon 2007, dass Lidl dabei immer neue Methoden ersinnt, zum Beispiel eine Art „Kassenführerschein“ in Filialen im Raum Stuttgart. "Wer bei einem Testkauf etwas übersieht, weniger als 50 Produkte pro Minute über den Scanner zieht oder auch nur mal bei Stress vergisst, einem Kunden ‚guten Tag’ zu wünschen, der soll für eine Woche den Führerschein verlieren", habe eine Lidl-Kollegin aus der Region erzählt. In dieser Zeit werde der Beschäftigte zu den schlechtesten Arbeiten im Laden eingeteilt.
Das Lidl-"Schwarzbuch" hatte bereits früher auf das systematische Kontroll- und Drucksystem für Lidl-Mitarbeiter hingewiesen. Die Autoren berufen sich dabei auf Aussagen von einfachen Mitarbeitern, aber auch Filialleitern und anderen Führungskräften. Darauf hin erhielten die Verfasser des Lidl-kritischen Werks Hunderte von Mails und Briefen, in denen die Schreiber ihre Erfahrungen beim Discounter schilderten.

Mitarbeiterin: Testkäufe, Taschenkontrollen und Geldschein-Fallen

Eine Frau habe berichtet, dass gezielt Geldscheine fallen gelassen wurden, um die Ehrlichkeit der Angestellten zu testen. Eine angehende Verkaufsleiterin schilderte die Alltag mit ständigen Testkäufen, Taschen- und Fahrzeugkontrollen sowie Kassenprüfungen.
Ver.di berichtete allerdings auch von positiven Äußerungen in Mails und Briefen von etwa einem Fünftel der Beschäftigten. Der Gewerkschaft zufolge arbeiteten einige der Briefschreiber in „gut funktionierenden Filialen“ des Discounters. Und ein Mitarbeiter schrieb kürzlich im Lidl-Blog, dass sich die Unternehmenskultur inzwischen zum Besseren gewandelt habe.
Laut „Stern“ stammen Überwachungsprotokolle der Lidl-Spitzel aus dem Jahr 2007. Zum Teil hätten Detektive bis zu zehn Mini-Kameras in den Läden eingesetzt. In einer Ausgabe der Ver.di-Kampagnenzeitung „Schwarzmarkt“ vom vergangenen Jahr ist die Rede davon, dass Lidl auf diese Weise auch in Filialen und Niederlassungen im europäischen Ausland gearbeitet habe. So seien in Frankreich die 60 Beschäftigten eines Lagers mit 65 Kameras überwacht worden.

Lidl bestreitet Vorwürfe nicht

Das Unternehmen mit Sitz in Neckarsulm bestreitet die Existenz der jetzt bekannt gewordenen Protokolle nicht. Sie dienten aber nicht der Mitarbeiterüberwachung, sondern der Feststellung eventuellen Fehlverhaltens, sagte eine Lidl-Sprecherin.
"Die im Stern skizzierten Vorwürfe und Feststellungen haben uns sehr betroffen gemacht. Insbesondere der damit vermittelte Eindruck, wir würden unsere Mitarbeiter bespitzeln, entspricht in gar keinem Fall unseren Führungsgrundsätzen und dem praktizierten fairen Umgang mit unseren Mitarbeitern", sagte Jürgen Kisseberth, Geschäftsleitungsmitglied Mitarbeiter und Soziales der Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG.
Um Diebstahl einzudämmen und aufzuklären, arbeite auch Lidl – wie im gesamten Handel üblich – mit Kameraanlagen. Im Jahr 2007 gab es in acht Prozent der deutschen Filialen besonders auffällige Differenzen bei der Inventur. Deshalb wurde in diesen Filialen zusätzlich für einen begrenzten Zeitraum mit Detekteien zusammengearbeitet. Die Aufgabe der Detekteien sei es gewesen, in den Filialen zusätzliche Erkenntnisse zur Aufklärung von Diebstählen zu gewinnen. Die in diesem Zusammenhang über diesen Aufgabenbereich hinaus festgehaltenen Informationen wurden nach Darstellung Lidls "zu keiner Zeit in irgendeiner Weise weiterverwertet".

Quelle: Welt Online

Schwarzbuch-Lidl
Hexe72
Zitat:
Eine Frau habe berichtet, dass gezielt Geldscheine fallen gelassen wurden, um die Ehrlichkeit der Angestellten zu testen. Eine angehende Verkaufsleiterin schilderte die Alltag mit ständigen Testkäufen, Taschen- und Fahrzeugkontrollen sowie Kassenprüfungen.


sowas ist doch ganz normal und selbstverständlich bei großen Einzelhandelsunternehmen....
wenn so etwas nicht gäbe wären schon viele durch Personaldiebstahl pleite gegangen...

da wird wieder einmal ein Unternehmen durch den Kakao gezogen wegen nichts.... Augen rollen
bei ordentlichen Verdacht durch die Revision ist durchaus richtig mit Kamera zu arbeiten...

und ich sage immer....wer nix zu verbergen hat den stören diese Testeinkäufe...Taschenkontrollen....Fahrzeugkontrollen und evtl. Überwachungen nicht....
ich arbeite selber im EH und ich mache auch regelmäßig bei meinen Leuten Taschenkontrollen und versch. Test....um zu wissen wie weit sie denken können und wie ehrlich sie sind...
ist eine ganz normale Sache....
Starbuck
Ging's bei den Vorwürfen aber nicht auch um Eingriffe in die Privatspähre (Toilette, Verhältnisse usw.)?
Ob DAS 'ganz normal' ist, ist zumindest zweifelhaft, finde ich.
dfb
mal ausgehend davon, dass die Informationen des Artikels stimmen

Zitat:
sogar auf der Toilette werde spioniert


Zitat:
in den regionalen Niederlassungen Wahlen eines Betriebsrats zu verhindern.


Wenn das "ganz normale Sachen" sind, dann kann ich nur sagen: willkommen im 19. Jahrhundert, armes Deutschland!! verwirrt
Terz
Zitat:
da wird wieder einmal ein Unternehmen durch den Kakao gezogen wegen nichts....


Naja! Bis zu einem gewissen Punkt sag ich mal Okay. Aber: Mitarbeiter auzuspionieren, das geht entschieden zu weit! Ich verstehe natürlich das Taschenkontrollen etc. durchgeführt werden müssen, sollte dieses jedoch auf Freiwilligenbasis geschehen. Fahrzeugkontrollen und das durchsuchen von Angestellten durch Betriebspersonal sind nämlich vollkommen ungesetzlich.
Und das der Discounter Lidl (u.a. Mitstreiter) schon seit längeren einen schlechten Ruf als Arbeitgeber genießt ist ja nun auch kein Geheimnis.


Gruss
Hexe72
also auf der Toilette verschwinden die teuersten Waren und das Geld in den Slip...
nur mal so als Einwurf....

Zitat:
Und das der Discounter Lidl (u.a. Mitstreiter) schon seit längeren einen schlechten Ruf als Arbeitgeber genießt ist ja nun auch kein Geheimnis.


beim EZH wirds immer an die große Glocke gehängt...aber was ist mit den KFZ Unternehmen....die IG Metall hat auch so ihre Schwarzen Schafe....nur hört man da sehr wenig in den Medien....
Starbuck
Zitat:
...und das Geld in den Slip...


ähhh - entschuldige meine schmutzige Phantasie, aber...
Zum 'Handwerkszeug' einer kontrollierenden Person gehört doch nicht zufällig auch noch ein Latexhandschuh? großes Grinsen
Hexe72
lol....
das macht die Polizei...grins

Zitat:
...und das Geld in den Slip...


nee...aber das sind Tatsachen....kam schon alles vor....
Mario Lustich
rofl Der war gut Starbuck

Taschenkontrollen und so ist ja auch alles okay, aber es sollte nicht in die Privatsphäre eingegriffen werden.
Hexe72
Zitat:
aber es sollte nicht in die Privatsphäre eingegriffen werden.


Mario du hast in deinem Laden keine Privatsphäre Augenzwinkern ....das heisst entferne deine Akt-Bilder aus deinen Spint.... großes Grinsen
Mario Lustich
geschockt Die bleiben geschockt

Naya ich bin mir ziemlich sicher das ich Privatsphäre habe, was ich schon alles von mir gegen hab, naya lassen wir es lieber geschockt rotes Gesicht
Hexe72
@Terz
Fahrzeugkontrollen bei Vertriebsmitarbeitern ist gesetzlich erlaubt....nur bei Filialangestellten nicht....
und das Durchsuchen von Personal wird nicht wie bei der Polizei durchgeführt sondern man lässt sich die Taschen zeigen und bei gewisser Unordnung in den weiblichen Handtaschen wird gebeten diese zu leeren....
und wer sich weigert hat auch was zu verbergen bzw. ist das für mich eine Person die ich in den Augen behalten würde...
Terz
Zitat:
beim EZH wirds immer an die große Glocke gehängt...aber was ist mit den KFZ Unternehmen....


Naja Hexchen, wenn ich da so an die Volkswagen Affäre denke..... gruebel ...glaub schon dass das Medial verfolgt wurde. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen das Peter Hartz, K.J. Gebauer und Klaus Volkert sich gegenseitig auf der Toilette ausspioniert haben..... Augen rollen Diese ehrenwerte Gesellschaft hat sich da wohl eher wo anders rumgetrieben....


Zitat:
lässt sich die Taschen zeigen


Wie ich schon gesagt habe: Das ist Freiwillig.


Gruss
Terz
Zitate aus den Lidl-Protokollen


Zitat:
"Frau N. ist an beiden Unterarmen tätowiert, diese sehen jedoch mehr nach Marke "Eigenbau" aus, für, insbesondere ältere Kunden, könnten diese auch als Gefängnis-Tätowierungen gedeutet werden. Man sollte Frau N. anweisen, die Unterarme während der Arbeitszeit, insbesondere an der Kasse, bedeckt zu halten."



(mehr...)



Die verstossen ja gegen jede Art von Gesetz,was die Mitarbeiter angeht.
Wenn da Kollegen wären die sich etwas auskennen, könnten die eine Klage gegen Lidl einreichen! Seit Januar 2007 gibt es ein Diskriminierungsgesetzt/Gleichbehandlungsgesetz wo solchen Sachen vorgebeugt werden soll. Also liebe Lidl-Mitarbeiter, macht euch bitte mal schlau und geht zum Anwalt! Jeder Mensch(ob Tattoo oder nicht) etc. hat das Recht auf Privatleben, auch auf der Arbeit!



geschockt
Hexe72
also ein kleines Tattoo ist schon ok....aber große auffällige Tattoos sind bei uns auch zu bedecken...aber nicht weil das auf eventl. Aufenthalt hinter Gitter deuten könnte sondern weil das nicht so gut aussieht wenn man Arzneimittel verkauft...(so als Rockerbraut oder ähnliches Aussehen macht sich da schlecht)
ein gewisses gutaussehendes gepflegtes Äußeres ist schon erwünscht...bzw. selbstverständlich...
Klirrnie
Finde es ein bisl krass das genau dokumentiert wird wer wann was gemacht hat,
ob nun privat telefoniert, mit der Kollegien gequatscht oderanderes....

Überwachung bei so einem großen Unternehmen is ja okay...aber man sollte es auch net übertreiben...
Hexe72
Zitat:
Finde es ein bisl krass das genau dokumentiert wird wer wann was gemacht hat,ob nun privat telefoniert, mit der Kollegien gequatscht oderanderes....


man geht ins Geschäft um zu arbeiten....privat tel. kann man in seiner Freizeit...das hat am Arbeitsplatz nix zu suchen....
Mooki
Das ganze ist wie immer ein zweischneidiges Schwert.

Sicherlich kann ich Hexes Standpunkt verstehen, nur leider weis ich aus dem eigenen Bekanntenkreis das es den meisten Discountern bzw. im Einzelhandel allgemein doch so ist, das die meisten froh sind einen wen auch z.T. mies bezahlten Job zu Konditionen die man eigentlich ablehnen müsste anzunehmen, weil man halt sonst nix findet.

Man kann für alles einen Grund finden und mit dem Totschlagargument "Wer nix zu verbergen hat...." jeglichen Grund niedermachen, aber muss so was sein?
Wenn ich höre und es selber mitbekomme das mit dem selben Argument bei Krankenkassen angerufen wird um Infos über die kranke Mitarbeiter einzuholen, das es auch nicht unüblich ist Infos zur finanziellen Situation einzuholen frage ich mich wofür?

Und auch Taschenkontrollen, Fahrzeugkontrollen u.ä. sind eigentlich nicht so einfach durchzuführen.
Normalerweise nur bei wirklichen Verdachtspunkten und dann auch nur gezielt und nicht mal so, so was darf normalerweise nur Papa Staat, aber wie immer "Wo kein Kläger, da kein Richter".
Aber fast alle halten die Schnauze (natürlich auch mit dem Hintergedanken "ich habe ja nichts tu verbergen") und lassen es über sich ergehen, den sie wissen, wer muckt fliegt.

Die Auswirkungen solcher Methoden und des allgemeinen Druck findet man dann auch als Kunde an der Kasse bzw. bei Fragen wieder.
Man wird mürrisch angemault (und da ändert auch kein freundliches befohlenes "Guten Tag" etwas), das ging teilweise so weit das man mir als potentiellen Kunde von vorn herein schon unterstellt hat, ich will mich doch eh nur beraten lassen und dann im Web kaufen...

Aber als ITler bin ich eh dafür das ich mein Futter per Web bestellen kann und ein automatischer Bringedienst mir meine Bestellung dann vorbeibringt.
Es klappt doch bei Pizza und BoFrost, warum bkann ich nicht auch Käse und Wurst so bestellen ???

@Hexe : Du telefonierst (Festnetz oder Handy) also wärende der Arbeit nie privat ? Oder darfst du das weil du eine Etage höher bist?
Terz
Zitat:
ein gewisses gutaussehendes gepflegtes Äußeres ist schon erwünscht...bzw. selbstverständlich...


Also Sorry: Wusste nicht, das in Billig Discountern jetzt auch schon TV-Moderatorinen, Models, Stewardessen usw. tätig sind! Oder zahlen die jetzt auch schon Top-Gehälter um soetwas zu verlangen? Können ja im Einstellungsverfahren sagen, das Tätowierungen nicht erwünscht sind. Augen rollen


Aber mal was anderes: Schon mal an den Datenschutz gedacht? Wenn bei Lidl im Kassenbereich eine Kamera angebracht ist, werde ich mir in Zukunft 3 mal überlegen ob ich da nochmal eine Pin Nummer eingebe, geschweige den Schuppen überhaupt betrete! geschockt

Für mich ist das Verhalten der Firma Lidl (Firma ist gut! Die sind ja eine Stiftung) absolut unentschuldbar! stupid
Mooki
Zitat:
Original von Terz
Aber mal was anderes: Schon mal an den Datenschutz gedacht? Wenn bei Lidl im Kassenbereich eine Kamera angebracht ist, werde ich mir in Zukunft 3 mal überlegen ob ich da nochmal eine Pin Nummer eingebe, geschweige den Schuppen überhaupt betrete!

LOL, was lese ich gerade bei welt.de

Zitat:
Lidl filmte Kunden bei Eingabe der Geheimzahl
Von der Bespitzelung beim Discounter Lidl sind außer Mitarbeitern auch Kunden betroffen. Die Kameras erfassten nach Angaben von Datenschützern das Bezahlen mit EC-Karte an der Kasse. Lidl entschuldigt sich bei den Mitarbeitern – doch die Gewerkschaft Ver.di will den Konzern verklagen.

Aber ist ja egal, auch als Kunde kann man in D ja nur besser sein als das was erwartet wird.
Eigentlich müsste man sich ja in jedem Laden als potentieller Krimineller vorkommen. Sichtbare Kameras, Beobachtungsspiegel....
Aber auch wir haben ja nichts zu verbergen... wir sollen ja nur unser Geld dort ausgeben. Wenn ich Vergleiche ziehe, z.B. MediaMarkt in Spanien wo ich schon nach kürzester Zeit mind. einen Verkäufer am Hacken haben und dagegen in D wo man einen Verkäufer erst suchen muss (gibt es evtl. doch die Tarnkappe von der Nuhr immer spicht ??) und wenn man einen findet, versucht der nach der Beantwortung einer Frage fast sofort wieder zu flüchten...

Aber wie sagte schon Volker Pispers :
Wir Deutschen sind ein Herrenvolk, wir wollen beherscht und nicht bedient werden..
Bedient sind wir Deutschen schon wenn wir früh aufstehen