netopyr
Heute Vormittag ereignete sich im Gymnasium Carolinum in Ansbach wieder einmal ein sog. Amoklauf.
Zugleich gibt es heute im Berliner Tagesspiegel einen guten Kommentar zur Thematik "Wo Gewalt entsteht" zum kürzlichen jugendlichen Gewaltausbruch an der Sollner S-Bahn-Station.
In diesem Artikel wird auf Alternativen zu den bei uns üblichen Rufen nach heftigeren Gesetzen, früherem Einbuchten etc. hingewiesen:
(Zitat) "Überwältigend positive Erfahrungen macht man in Kanada, Neuseeland und den USA seit Jahren mit dem Projekt „Roots of Empathy“, das bereits bei kleinen Jungen und Mädchen wie deren Eltern für emotionale Alphabetisierung sorgt.
Sie lernen im Kindergarten, Gesichtsausdrücke, Gesten, Gemütszustände zu lesen und in Worte zu übersetzen, in Gruppen beobachten sie die Körpersprache von Babys, sie erfahren, wie wichtig Zuwendung, Zärtlichkeit und Wertschätzung für die Reifung eines Menschen sind.
So dramatisch sinkt der Grad an Aggressivität bei den Kindern, dass ein kanadischer Jugendrichter, der das Projekt unterstützt, erklärte, solche Früherziehung, flächendeckend, könne im Lauf der Zeit die Haftanstalten entvölkern. (Zitat Ende)
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass der Begriff "emotionale Alphabetisierung" völlig neu für mich ist... Im anglosächsischen Sprachraum ist "emotional literacy" allerdings kein unbekannter Ausdruck.
Zugleich gibt es heute im Berliner Tagesspiegel einen guten Kommentar zur Thematik "Wo Gewalt entsteht" zum kürzlichen jugendlichen Gewaltausbruch an der Sollner S-Bahn-Station.
In diesem Artikel wird auf Alternativen zu den bei uns üblichen Rufen nach heftigeren Gesetzen, früherem Einbuchten etc. hingewiesen:
(Zitat) "Überwältigend positive Erfahrungen macht man in Kanada, Neuseeland und den USA seit Jahren mit dem Projekt „Roots of Empathy“, das bereits bei kleinen Jungen und Mädchen wie deren Eltern für emotionale Alphabetisierung sorgt.
Sie lernen im Kindergarten, Gesichtsausdrücke, Gesten, Gemütszustände zu lesen und in Worte zu übersetzen, in Gruppen beobachten sie die Körpersprache von Babys, sie erfahren, wie wichtig Zuwendung, Zärtlichkeit und Wertschätzung für die Reifung eines Menschen sind.
So dramatisch sinkt der Grad an Aggressivität bei den Kindern, dass ein kanadischer Jugendrichter, der das Projekt unterstützt, erklärte, solche Früherziehung, flächendeckend, könne im Lauf der Zeit die Haftanstalten entvölkern. (Zitat Ende)
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass der Begriff "emotionale Alphabetisierung" völlig neu für mich ist... Im anglosächsischen Sprachraum ist "emotional literacy" allerdings kein unbekannter Ausdruck.